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Katja Doering

Huforthopädin und HufschuhService

webseite: www.HuforthopaedieDoering.de

 

Mein Engagement und die Liebe zu den Pferden und den anderen Hofbewohnern werde ich hier in Andrea's Unternehmen in Mohorn ausleben. Andrea unterstütze ich schon seit ein paar Jahren im Büro nun aber auch voll in der Organisation auf dem Hof und mit den Pferden sowie in der Betreuung Ihrer Gäste, die hier Urlaub machen.

Als ich mit acht Jahren die Reiterei anfing, stand mir regelmäßig ein Pferd auf dem Schuh oder stieß mich in die Hacken beim Laufen. So dass Hufe für mich lange Zeit ein Graus waren, gerade mit den großen Hufeisen darunter, das tat immer besonders weh und bescheiden zum Auskratzen waren die Hufe dann sowieso. 

Dann später mit 15 Jahren, half ich auf einem Bauernhof regelmäßig die Zuchtpferde und die Nachkommen auszuschneiden. Ich durfte zunächst Aufhalten und später griff ich regelmäßig selber zur großen Zange. Diese Arbeit war immer sehr anstrengend (ohh weia Rückenschmerzen) aber sie machte mir damals schon riesigen Spaß.

 Da wusste ich insgeheim, dass ich etwas mit Pferden machen wollte und meine handwerklichen Fähigkeiten sollten dabei auch nicht zu kurz kommen.

 2006 hörte ich das erste Mal von der Huforthopädie. In Wilsdruff-Kaufbach hat Frau Dr. Konstanze Rasch ein Infowochenende veranstaltet. Da bin ich natürlich mit meinem eigenen Pferd hin, da "Barock" einen Hornriss in der Seitenwand hatte, und ich interessierte mich dafür, wie wir diesen geschlossen herunterwachsen lassen können. Außerdem bearbeitete ich die Hufe von Barock größtenteils allein, so dass ich mir hier Grundwissen und Tipps abholen wollte. Gesagt - getan. Es war der Grundstein für mein Interesse an der Huforthopädie. Ich habe mich nun erkundigt, was eine Ausbildung kostete. Da war natürlich zunächst mit studentischem Background kein Weg dran zu kommen, aber ich behielt es immer im Auge. Als ich dann zwei Jahre später gut verdiente - mittlerweile hatte ich Arbeit in Kleve am Niederrhein -, konnte ich mir die Ausbildung leisten. Dazu nahmen mein Freund und ich 1,5 Jahre lang 650 km Fahrtstrecke (one-Way) in Kauf. Es war nicht immer leicht, aber ich habe es durchgezogen und die Huforthopädie ist mir logisch und die Ergebnisse am Huf bestätigen die Wirkung. 

Manchmal muss man sich sehr stark in die Hufmechanik und alles drum herum hineindenken, denn als Huforthopäde kann ich den Huf beeinflussen, was aber letztlich das Pferd mit seinen Hufen veranstaltet, ist die große Unbekannte. Außerdem ist der Huf Spiegel der Gesundheit und Produkt der Belastung des Pferdes.

Seit 2011 bin ich selbständige Huforthopädin und habe die Hufschuhe noch aufgesattelt. Mittlerweile habe ich über 1.300 erfolgreiche Hufschuhberatungen in den neuen Bundesländern durchgeführt.